Viele Freelancer und Selbstständige haben das Papierlose Büro nicht auf der Agenda, dabei könnte es so einfach sein. In dieser Serie zeige ich, wie Papierlos geht.

Als Freelancer oder Unternehmer muss man viele Sachen im Kopf behalten, was aber, wenn man wie ich, zur vergesslichen Sorte Menschen gehört? Hier bietet sich ein digitaler Notizblock an.

Es gibt viele Angebote für digitales Notizen schreiben, so zum Beispiel das Apple iPad (Pro), diverse E-Ink Tablets und auch Smartphones, wie die Samsung Galaxy Note Serie.

Durch einen Kollegen aus meiner Vollzeitstelle als Webdesigner habe ich das E-Ink-Tablet von Remarkable entdeckt. Als mir der Kollege das Tablet zum Testen gab, hat mich vor allem die umgehende Umsetzung der Stifteingabe auf dem Display überrascht. Ich kenne durch mein Galaxy Note 10 ja schon Eingabestifte und deren Verzögerung beim Schreiben. Aber so eine Verzögerung hat das Remarkable nicht.

Kurz danach habe ich mir das Remarkable auch gekauft und nun nutze ich das Tablet für meine Notizen, mein BulletJournal und auch für die hauptberufliche Tätigkeit. Remarkable wirbt damit, dass sich schreiben auf dem Tablet anfühlt wie auf echtem Papier und so empfinde ich das auch, mit einem großen Vorteil: Man muss nicht aufdrücken, man lässt einfach den Stift über das Display gleiten.

Neben meinem neuen Spielzeug, dem Remarkable, habe ich noch, wie oben erwähnt, das Galaxy Note 10, mit dem ich auch schnell mal Einkaufslisten, Telefonnotizen, To-dos aus einem Gespräch am Gang und ähnliches schreiben kann. Zudem kann ich auf meinem Note 10 jedes Dokument Unterschreiben, ohne es ausdrucken zu müssen. Papierlos eben.

Beim Note 10 stört mich allerdings die Verzögerung beim Schreiben, denn, das Galaxy Note 10 kommt nicht annähernd an die Geschwindigkeit des Remarkable heran.

Alles in allem macht Notizen schreiben, BulletJournal führen auf digitalem Papier extrem viel Spaß und schont die Umwelt. Zudem, als Bonuspunkt, hat man seine Notizen bei beiden Geräten in der Cloud, somit hat man diese auch dabei, wenn die Geräte nicht präsent sind.

Soviel zu Teil 1 dieser Serie über das digitale Büro, im nächsten Teil gehts dann um Geld und das digitale Geschäftskonto.

Bild: © BITS & LIFE