Tomorrow: Das Konto von morgen

12. Oktober 2018 3 min read No Comments

Tomorrow: Das Konto von morgen

12. Oktober 2018 3 min read No Comments
BITS & LIFE MERCH

Ich interessiere mich stark für Nachhaltigkeit, papierlose Geschäftsführung und grundsätzlich Naturschutz. 

Da ich in meiner eigenen Medienagentur bereits von jeder Rechnung einen gewissen Prozentsatz an Sea Shepheard beiseite lege und einmal im Jahr Spende, kommt mir das Konto von Tomorrow gerade recht. Deshalb habe ich mich umgehend, als ich von dem neuen FinTech Unternehmen gehört habe, für die Beta beworben.

Seit einigen Wochen nutze ich nun das Konto für mein Lebensmittelbudget. Konkret heißt das, mit Tomorrow bezahle ich in Läden kontaktlos, bestelle Essen und lasse mir meine Kochboxen liefern.

App:

Die App für iOS, derzeit noch in der Testphase, bietet die Grundfunktionen eines Girokontos, wie man es von N26 oder auch Revolut kennt. Push-Benachrichtigungen funktionieren einwandfrei und so ist man dann auch immer auf dem aktuellen (Konto-)Stand.

Was ich ganz interessant finde ist, dass einem in der App gezeigt wird, wie Positiv man durch seine Kontonutzung am Umweltschutz teilnimmt, hierzu gibt es den „Impact“ Reiter.

Auch ein Haushaltsbuch für die vergangenen Monate ist mit in die App integriert, das einem kategorisiert aufzeigt, was man die vergangenen Monate alles so bezahlt hat.

Bei der Registrierung sollte man allerdings aufpassen, zumindest als Beta-User im Testzeitraum. Die Mobilfunknummer kann derzeit nicht ohne weiteres geändert werden, laut dem Chatsupport der Tomorrow-Website. Selbiges dürfte also auch für die E-Mail-Adresse gelten. Die Anschrift kann allerdings in der App bereits geändert werden.

IBAN, BIC und Konto:

Da Tomorrow noch keine eigene Banklizenz hat, tritt hier die SolarisBank im Hintergrund in Aktion. Kontonummer und BIC sind daher von der SolarisBank. Für Freiberufler, Firmen und co arbeitet Tomorrow an einem Geschäftskonto und auch ein Premium-Konto soll wohl noch kommen.

Einzig die Qualität der ausgegeben Debit-Mastercard lässt noch zu wünschen übrig, hier haben N26 und auch Revolut die Nase vorn. Die Schrift auf der Rückseite, die eure Mastercard-Nummer und CCV sowie Ablaufdatum der Karte darstellt, ist unsauber und teils sogar verzerrt. Die Karte kann man, wie aus N26 oder Revolut bekannt, in der App selbst verwalten. Wunsch-PIN, PIN Änderung sowie Kartensperrung geht direkt ohne Kundensupport.

Fazit:

Als Gehaltskonto würde ich Tomorrow während der Beta-Phase nicht empfehlen, allerdings gab es, seit ich Tomorrow nutze, noch keine Probleme, weder mit der Kartenakzeptanz noch mit der App. 

Ich persönlich werde das Konto und die App auch weiterhin nutzen, wenn es dann vielleicht noch Funktionen wie bei Revolut zum ausführlichen Administrieren der Karte, so zum Beispiel das deaktivieren des NFC-Chips oder des Magnetstreifens, eine Auswahl ob Onlinezahlungen akzeptiert werden sollen und ähnliches integriert werden, dann ist es eine Überlegung wert, ob ich Tomorrow als Gehaltskonto nutze.

Ich hoffe, ich glaube, Tomorrow wird seinen Platz im FinTech Sektor finden und erfolgreich werden. Das Design der App ist einfach, sauber und schön, mit der SolarisBank im Hintergrund hat Tomorrow einen leistungsstarken Partner, den ich bereits über Kontist für mein Geschäftskonto nutze und wenn die physische Karte noch etwas mehr Premium wird, ist Tomorrow das perfekte Rundum sorglos Konto.

Bild: © BITS & LIFE

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